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Asietta Kammstrasse Um die Asietta zu befahren, haben wir Sestriere als Ausganspunkt gewählt. Sestreiere ist ein Wintersportort und ist im Sommer dementsprechend verlassen. Fast überall ist geschlossen und die Jalousien sind zu. Wir finden trotzdem ein Hotel und so übernachteten wir im Hotel Savoy, welches mit drei Sternen ausgezeichnet ist. Der Preis war mit seinen €35.- pro Person mit Frühstück für ein drei Sterne Hotel in Sestriere eigentlich mehr als in Ordnung. Nach einer Dusche machen wir uns auf den Weg , um etwas zu essen. In der Pinky-Bar finden wir eine Pizzeria mit hübschen Serviertöchtern. Nach einem ausgewogenen "Petit de Jaune" machen wir uns auf den Weg, die Asietta zu entdecken. Die Zufahrt zum 'Einstieg' führt mitten durch Sestriere, ans Westende des Städtchens. So einfach wie den Startpunkt der Asietta haben wir keinen anderen gefunden. Es ist Ausgangs Städtchen sogar noch angeschrieben. Leicht ansteigend windet sich die Strasse langsam dem Grat entgegen. In grosszügigen Kurven steigt die Strasse bis auf 2461 müm an. Wärend des ganzen Aufstiegs fahren wir unter der Gondelbahn, welche im Sommer Wanderer und im Winter Skifahren nach oben bringt. Am "Gipfel" angekommen, präsentiert sich uns eine fantastische Aussicht. Die Asietta führt uns zuerst Nordwärts Richtung Colle del Asietta und dann Westwärts Richtung Colle de Finestre. Praktisch ebenwegs fahren wir unsere LC8 über den Schotterweg. Die Aussicht scheint immer schöner zu werden. Unterwegs treffen wir noch eine Gruppe Landrover aus Grossbritannien, welche uns schön Platz machen mit ihren Jeeps. Ein freundliches Dankeschön und schon fliegen wir weiter über die Schotterpiste. Bald ist das Ende der Asietta erreicht und der Asphalt hat uns weider. Noch ein paar Kurven und wir stehen am Colle de Finestre. Vorbei an Mountainbikern und einigen PKW's treffen wir auf ein Autowrack. Ein Mahnmahl, dass man auch hier zu schnell unterwegs sein kann. Südseitig ist der Colle de Finestre bereits geteert. Da wir aber den Heimweg ins Auge fassen müssen, fahren wir Nordseitig den Colle de Finestre runter. Die Nordseite ist noch Naturstrasse, aber wie lange noch? Es wird wohl nicht mehr lange gehen und die Italiener haben den kompletten Colle de Finestre geteert. Diese Tatsache vor Augen geniessen wir die Talfahrt nach Meana die Susa um so mehr. Mehr gibt es eigentlich von der Asietta nicht zu erzählen. Die Strecke ist nicht weiter anspruchsvoll zu fahren. Man braucht auch nicht wirklich eine Enduro, damit man sich fortbewegen kann (Auch der Denzel sieht das so). Dies spiegelt sich auch vom Verkehr her wieder. Von der Aussicht her ist die Asietta mit Abstand die Eindrücklichste Strecke von den drei gefahreren Klassikern. Es war schön, dass ich die Asietta einmal befahren konnte, aber ich persönlich werde die Asietta wohl kein zweites mal befahren. Irgendwie hat mir der 'Wow-Effekt' bei der Tour gefehlt. Abgesehen von der Aussicht ist die Strecke fahrerisch keine besondere Herausforderung. |